Wassersport und Yachtcharter in Deutschland

Yachtcharter in Deutschland

Yachtcharter erfreut sich in Deutschland von Jahr zu Jahr zunehmender Beliebtheit. Viele Menschen sehen sich danach, Urlaub am Wasser zu verbringen ohne den Platz mit vielen anderen teilen zu müssen. Sie genießen es, den Komfort eines Hausbootes zu haben und diesen alleine und nur mit ausgesuchten Menschen zu teilen. Ein Yachtcharter bedeutet nicht, eine Woche auf einem kleinen Boot zu hocken und die Zivilisation hinter sich zu lassen. Es ist vielmehr wie ein Urlaub in einer Ferienwohnung mit allen notwendigen Annehmlichkeiten wie bequemen Schlafplätzen, ausreichend ausgestatten Bordküchen, sanitären Einrichtungen und vielem mehr.

Ein Aufenthalt auf dem Wasser auf luxuriösem Niveau.


Nordsee

Die Bunderepublik besitzt mehrere große Segelreviere. Zum einen ganz klassisch die Nordsee und die Ostsee. In der Nordsee kann man entweder im Wattenmeer oder nördlich in den tieferen Gewässern segeln. Das Wattenmeer ist dabei geschützter, sodass auch bei mittleren Windstärken dort gesegelt werden kann. Dabei lohnt sich auch ein Ausflug auf die bekannten Ferieninseln wie Sylt. Die Nordsee ist eher etwas für ambitionierte Segler. Eine Möglichkeit ist ein Törn zur deutschen Hochseeinsel Helgoland und von dort aus denn weiter nach Skandinavien oder England.


Ostsee

An der Ostseeküste finden sich von Kiel bis Rügen zahlreiche gut ausgebaute Häfen an denen man für einen Landgang anlegen kann. Die Ostsee ist eine der sonnenreichsten Regionen und bietet in Küstennähe in der Regel eher moderate Windverhältnisse. Bei einem Yachtcharter Ostsee bieten sich Touren an die wunderschönen Küsten bei Fischland-Darß-Zingst oder Rügen an. Die Kreidefelsen vom Wasser aus zu sehen ist ein unvergesslicher Anblick.


Müritz, Berlin und Brandenburg

Das größte zusammenhängende europäische Segelrevier Binnen findet sich in den neuen Bundesländern mit Zentrum Brandenburg und Berlin. Zahlreiche Kanäle verbinden die großen Flüsse Elbe, Oder, Spree und Havel und sorgen für exzellente Möglichkeiten. Mehr als 1000 Kilometer motorisiert befahrbare Wasserwege erfüllen fast jeden Traum. Von Brandenburg und Berlin kann man über die Havel zur Mecklenburger Seenplatte mit Ihren zahlreichen Gewässern schippern. In deren Zentrum liegt die Müritz und ist der größte innerhalb Deutschlands liegende See. Dort kann man zum Teil auch führerscheinfrei fahren.


Bodensee

Das flächenmäßig größte deutsche Gewässer ist der Bodensee an der Grenze zu Österreich und der Schweiz. Er liegt im Süden der Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern. Der Bodensee besteht eigentlich aus 3 Teilen, dem Obersee, dem Untersee und dem Seerhein. Ober- und Untersee sind durch den Seerhein miteinander verbunden. Der Bodensee ist ein Paradies für Segler und so gibt es dort zahlreiche Angebote für Charteryachten.


Europa

Wen es weiter weg zieht, der findet vor allem im Mittelmeer eine Vielzahl an Charterangeboten. Dort locken das mediterrane Klima und die reizvollen Küsten, wie z.B. in Kroatien. Aber auch im Binnenland Europas gibt es schöne Reviere, wie am Plattensee in Ungarn. Wer über Europa hinaus möchte, findet hier mehr zum Yachtcharter weltweit.


Segelberichte

Segelreviere und Yachtcharter kann man sich ganz nach seinen Bedürfnissen aussuchen. Wer das Meer liebt fährt an die Ostsee oder an das Mittelmeer, wer Kultur sucht erkundet Berlin. Reiseberichte zu den verschiedenen Regionen finden sich in unserem Blog.


Wassersport in Deutschland

Da Yachtcharter mit zu den Wassersportarten gehört (was Segeln ja nunmal ist), möchten wir auf dieser Seite auch über die anderen - älteren und neueren - Wasserportarten informieren. Diese sollen auf dieser Seite auch einen wichtigen Platz erhalten.

Wasser ist nicht nur die Grundlage allen Lebens, sondern auch das Element, das uns erlaubt, unsere sportlichen Ambitionen voll auszuschöpfen. Hier ein kurzer Überblick zu den beliebtesten Wassersportarten. 


Surfen

Das “Surfen“ oder Wellenreiten ist die wohl bekannteste Wassersportart der Welt. Der Surfer begibt sich bäuchlings vor eine Welle, steht auf das Surfbrett und gleitet über die steile Seite der Welle, womit er an Geschwindigkeit gewinnt und dann von der Walze mitgespült wird, um so den Hang der Welle hinabzugleiten und sie, je nach Können, zu tunneln, also durch die sich über ihm brechende Welle zu gleiten. Das dem Surfen ähnliche “Bodyboarding“ zeichnet sich durch eine liegende Position auf einem kürzeren Brett aus.


Windsurfen

Beim “Windsurfen“, das ebenfalls aus dem Wellenreiten entstand, bietet ein bewegliches Segel die Möglichkeit, das Surfbrett mit hoher Geschwindigkeit durch Windkraft zu bewegen und spezielle Manöver und Tricks zu vollziehen. Das Windsurfen kann, im Unterschied zum Surfen, auch auf kleineren Gewässern ausgeübt werden.


Stand-Up-Paddle

Für das “ Stand-Up-Paddle-Surfing“ (auch Stehpaddeln genannt) benötigt man keinen Wind, da der Antrieb des Surfbretts, auf welchem der Wassersportler aufrecht steht, mithilfe eines Stechpaddels vollzogen wird. Hierzulande noch eher unbekannt, entwickelte sich dieser Wassersport aus der Tradition polynesischer Fischer, die sich, auf ihren Kanus stehend, auf dem Meer bewegten.


Kitesurfen

Beim “Kitesurfen“ kommt neben einem Board und der sogenannten Bar (Sicherheits- und Steuerungsleinensystem) ein im Wind lenkbarer Drache (Kite) zum Einsatz, welcher es dem Kitesurfer ermöglicht, über die Wasseroberfläche zu gleiten und weite Sprünge zu machen. Dieser Wassersport verlangt einerseits große Körperbeherrschung, bietet andererseits jedoch ungeahnte Höhenflüge und kann, wie das Windsurfen, auf kleineren Gewässern ausgeübt werden, wobei die Kosten für die Kite-Ausrüstung unter denen des Windsurfens liegen. 


Wasserski und Wakeboarding

Im Gegensatz zu den bisher genannten Arten von Wassersport reichen beim “Wasserski“ weder Wind noch Wellen oder Paddel aus, um voranzukommen. Hierzu benötigt man ein Motorboot (oder auch spezielle Seilzug-Anlagen, sogenannte Cableways), das den auf einem Paar Wasserski stehenden Sportler hinter sich herzieht. Das vom Motorboot erzeugte Kielwasser (Wake) wird dazu genutzt, um Sprünge und Tricks zu absolvieren.

Der Unterschied von Wasserskifahren und “Wakeboarding“ liegt in der Reduktion des “fahrbaren Untersatzes“: Beim Wakeboard handelt es sich um ein einzelnes Brett, auf welchem man seitlich zur Fahrtrichtung steht.